2 x 10 Jahre Erfahrung bei SPG Intercity Zurich

Sie sind schon 10 Jahre bei SPG Intercity Zurich: Gabriela Brandenberg, Head Office and Retail, und Natalia Ignatova, Head Tenant Representation. Die zwei Immobilien-Expertinnen blicken zurück.

Ihr feiert beide euer 10-jähriges Jubiläum bei SPG Intercity Zurich. Welchen Karriereweg habt ihr im Unternehmen durchlaufen?

Natalia Ignatova: Nach meinem MBA-Abschluss in England war ich für etwa fünf Jahre in Tenant Representation bei Cushman & Wakefield in Moskau tätig. 2010, ich war bereits Deputy Head Tenant Representation, habe ich mich entschieden, einen Sabbatical zu nehmen und in die Schweiz zu ziehen. Nach sechs Monaten in Zürich war mir klar, dass ich hier sehr gerne wohnen und arbeiten möchte. Dank Cushman & Wakefield hatte ich bereits ein gutes internationales Netzwerk in der Immobilienwirtschaft – zu dem natürlich auch SPG Intercity Zurich gehörte. Eingestiegen bin ich 2011 als Consultant: einerseits, um besser Deutsch zu lernen, andererseits, um den Schweizer Markt kennen zu lernen. Dabei war ich von Anfang an im Bereich Letting and Tenant Representation tätig. Von da an habe ich bei SPG Intercity Zurich die klassische Karriere durchlaufen, vom Consultant zum Senior Consultant, dann zum stv. Head. Seit Januar 2019 bin ich nun Head Tenant Representation. Das Auftragsvolumen ist in dieser Zeit kontinuierlich gewachsen und damit auch das Team: Heute sind wir, mit Annalisa Marillo und Reto Gurtner, zu dritt.

Gabriela Brandenberg: Ich wurde 2011 für den Retail-Bereich eingestellt – und ziemlich ins kalte Wasser geworfen. Von Cushman & Wakefield kamen Unmengen von Anfragen nach Ladenflächen für internationale Retailer an der Bahnhofstrasse – doch es waren damals keine Läden verfügbar. Gleichzeitig hatte ich noch keine Kontakte zu den Eigentümern und deren Vertretern. Zwar war ich zuvor bereits für einen internationalen Konzern in der Expansion tätig, dies jedoch in verschiedenen Städten, weshalb mir anfangs in Zürich das Netzwerk gefehlt hat. All diese Herausforderungen haben mich angespornt, Wege zu suchen sowie hartnäckig Lösungen zu finden. Das Tätigkeitsfeld wuchs stetig an, und um das immer vielfältigere Aufgabenumfeld bewältigen zu können, stiess 2012 Lukas Vytisk dazu; vor sechs Jahren folgte Moreno Casal. Wir waren ein richtig gutes, starkes Team. Vor etwa zwei Jahren bekam ich dann die Chance, zusätzlich zum Retail-Team noch das Office-Team zu übernehmen. Diese Chance habe ich sehr gerne wahrgenommen. Wir sind nun 10 Personen, alle spezialisiert auf die Vermarktung kommerzieller Objekte.

Was mögt ihr besonders an eurer Arbeit?

Gabriela Brandenberg: Die Abwechslung, die Menschen, die Herausforderungen und dass ich mit meiner Arbeit etwas bewirken kann. Wir haben ein tolles Team und ich freue mich darauf, wenn wir nach Corona endlich wieder alle gemeinsam im Büro arbeiten und uns austauschen können.

Natalia Ignatova: Meine Arbeit ist nie monoton: Jedes Projekt, jeder Mensch und jedes Unternehmen sind unterschiedlich. Ich mag es, mit verschiedenen Corporate Cultures und Branchen zu tun zu haben. Mit unserer Arbeit nehmen wir direkt an strategischen Entscheidungen des Unternehmens teil und helfen dabei, die Arbeits- und Lebensqualität der Mitarbeitenden zu verbessern. Es ist immer schön zu sehen, wenn ein Unternehmen neue Büros mit modernem Workplace-Konzept beziehen kann.

Was ist heute im Markt anders als vor zehn Jahren?

Natalia Ignatova: Als ich 2011 angefangen habe, herrschte vor allem in Zürich ein sehr niedriger Büroflächen-Leerstand. Ich weiss noch, wie ich für einen Kunden eine 500-m2-Fläche in der City gesucht habe und meine Liste gerade einmal vier Objekte enthielt. Nachdem die Banken und Versicherungen aus der Innenstadt gezogen und gleichzeitig viele neue Objekte gebaut oder saniert wurden, änderte sich dies. 2015 konnte ich für die gleiche Suche mehr als 30 Objekte anbieten. Heute haben wir wieder etwas weniger Leerstand. Doch dieser Zyklus ist im Immobilienbusiness ganz normal – und eine Herausforderung, bei denen ich die Kunden sehr gerne unterstütze: Je nach Marktsituation können wir uns Zeit nehmen zum Vergleichen oder aber wir müssen schnell entscheiden.

Gabriela Brandenberg: Vor allem der Bereich Retail hat fundamentale Änderungen erfahren. Zuerst durch die Loslösung der faktischen Anbindung des Schweizer Frankens an den Euro – da wurden alle Produkte im grenznahen Ausland plötzlich viel günstiger, was einen entsprechenden Einkaufstourismus zur Folge hatte. Dann hat der wachsende Onlinehandel – allen voran Zalando – die Schweizer Detailhändler zusätzlich unter Druck gebracht. Ganze Wirtschaftszweige wie etwa die Fashion-Branche wurde durch die Digitalisierung und das veränderte Kundenverhalten auf den Kopf gestellt. Hinzu kommt nun auch noch die Corona-Pandemie, die für die Retail- und Gastrobranche wie ein Brandbeschleuniger wirkt. Vor wenigen Jahren wurden für gute AAA-Standorte Schlüsselgelder bezahlt. Heute könnte ich mehrere Mietflächen – auch an der Bahnhofstrasse – aufzählen, welche zur Verfügung stehen. Schlüsselgelder sind kein Thema mehr. Und Corona hat auch Einflüsse auf den Office-Bereich: So beginnen manche Firmen, Teilflächen unterzuvermieten, weil sie damit rechnen, dass in der Nach-Corona-Zeit die Mitarbeiter nicht mehr so häufig im Office arbeiten möchten.

Warum seid ihr schon 10 Jahre bei der SPG Intercity Zurich AG?

Gabriela Brandenberg: Ich konnte mich zur Fachperson im Bereich kommerziell genutzter Immobilien entwickeln und wurde dabei von meinem Vorgesetzten immer unterstützt. Wir haben ein offenes und ehrliches Verhältnis, das schätze ich sehr. Die Arbeit, die Abwechslung, die Menschen – das alles macht mir Spass.

Natalia Ignatova: Mir gefällt dir Arbeit sehr gut und wir verstehen uns alle – vom Team über den CEO bis hin zum Verwaltungsrat der Intercity-Gruppe. Als kleineres Unternehmen bietet SPG Intercity Zurich viele Vorteile: kurze Kommunikations- und Entscheidungswege sowie rasche Resultate. Das entspricht mir sehr.

Zu guter Letzt ein Statement zu euren Teams.

Natalia Ignatova: Wir haben ein vertrauensvolles Verhältnis und können uns aufeinander verlassen. Mir ist wichtig, meine Mitarbeitenden in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Wir funktionieren als Team sehr gut und verstehen uns einfach!

Gabriela Brandenberg: Ich bin sehr stolz auf meine Mitarbeitenden und ich glaube, dass wir weitherum das beste Office- und Retail-Team für gewerbliche Immobilien sind. Wir ziehen alle am gleichen Strang und unterstützen uns gegenseitig – kurz: Ich bin dankbar für mein super Team!

Gabriela Brandenberg 2011

Natalia Ignatova 2011